Ein leidenschaftlicher Klavierabend
mit Rachmaninoff, Prokofjew und Gershwin –

Dr. Maria Biesold am Piano im alten Güterbahnhof


Freitag, 15.03.2019
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: Klingelbeutel-Konzert


Auf Einladung von André Dausin (Klavierhaus Dausin) und Jens Menke (Menke Werbeagentur) gibt die Musikwissenschaftlerin, leidenschaftliche Pianistin und ehemalige Musikschulleiterin Dr. Maria Biesold am Freitag, 15. März ein Klavierkonzert in den Räumen des alten Güterbahnhofs in Meppen. Auf dem Programm stehen russische Meister wie Rachmaninoff, Prokofjew aber auch der amerikanische Komponist George Gershwin.

Dr. Maria Biesold ist eine bemerkenswerte und sehr umtriebige Frau, wenn es um Musik, insbesondere um Klaviermusik der russischen Meister geht. Geboren ist sie in Westberlin, wo sie nach dem Abitur ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik mit dem Abschluss im Hauptfach Klavier absolvierte. Schon 1981 ist sie mit ihrem Mann nach Wittmund gegangen, wo sie bis 2007 die Kreismusikschule leitete. Ab Mitte der 80er Jahre veranstaltete sie dort auch die „Klaviermeisterklassen für die Jugend“ für die sie international renommierte Dozenten und Pianisten wie Jörg Demus, Anatol Ugorski, Yara Bernette, Volker Banfield und viele mehr in die Stadt holte. Der öffentliche Unterricht sorgte damals für großes Aufsehen und einige musikalische Sternstunden.

Die Liebe zur russischen Kultur und Musik zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben, ihre Vorbilder beim Klavierspiel sind daher große Pianisten wie Swjatoslaw Richter, Vladimir Horowitz, Wladimir Ashkenazy und einige mehr. In den 90er Jahren verfasste sie, mit der Hilfe ihres Mannes, sogar Biografien über Künstler wie Rachmaninoff, Prokofjew und diverse weitere Fachstudien.


Nach dem Tod ihres Mannes vergrub sie sich erneut ins Klavierspiel, was sie laut eigener Aussage jahrzehntelang vernachlässigt hatte. Sie ließ dabei alle gelernten Techniken fallen, fing noch einmal bei Null an und schlüsselte den Sinn der Kompositionen von Rachmaninoff und Prokofjew, auch unter Zuhilfenahme von Notentexten, für sich noch einmal neu auf. „Perfektion kann nie das Ziel sein – aber Respekt und Achtung vor den Meisterwerken erfordern ein Streben danach“, begründete Dr. Maria Biesold ihre intensive Arbeit an den Klavierstücken.

Biesold lebt heute mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter in Meppen und so kam es das Klavierbaumeister André Dausin sie einst ermutigt hatte, weiter am Klavier zu arbeiten.
Von Sergej Rachmaninoff wird sie beim Konzert am Freitag, 15. März die Stücke, 9 Préludes op. 3, op. 23 und op. 32 spielen. Sergej Prokofjew wird mit der 7. Klaviersonate op. 83 zu hören sein und als Tribut an ihren verstorbenen Mann, der Jazz über alles liebte, gibt sie zusätzlich noch das Stück “Rhapsody in Blue” von George Gershwin zum Besten. Ein Klavierabend der Extraklasse, der keine Wünsche offen lassen dürfte!
Es handelt sich um ein Klingelbeutel Konzert, los geht es um 20 Uhr im alten Güterbahnhof Meppen.